| Wald erleben mit allen Sinnen
Wer für die jungen Generationen Verantwortung übernimmt,
hat Sorgen. Dabei ist es egal, ob ihm Menschen anvertraut
sind oder Bäume. Die Zukunft des Waldes und die der Menschheit
gehören zusammen!
Was liegt also näher als Wald und Schule, Förster
und ErzieherInnen zusammenzubringen. Die einen wissen fast
alles über Kinder, die anderen fast alles vom Wald. Dabei
geht es zunächst nicht um das Vermitteln von Fachwissen,
damit daraus Verständnis für den Wald erwächst,
sondern darum, die Liebe zu ihm zu wecken - hautnah und mit
allen Sinnen. Doch um diese Liebe zu vermitteln, muss man
sie selbst erleben und eine Beziehung zu dem "Wald als
Wesen" aufbauen.
Das Augenmerk liegt hier nicht nur auf einer rein fachwissenschaftlichen
Darstellung das Mediums Wald, sondern auch im Erleben eines
Raumes (=Lebensraum), in dem das Sinnliche, Märchenhafte
und Grenzenlose seine letzte Zufluchtsstatte gefunden hat,
in dem Wissen und Unwissen, Realität und Funktion, Erklärbares
und Unerklärliches gleichberechtigt existieren dürfen.
Über
den Bauch zum Kopf das schier unendliche Beziehungsgeflecht
der einzelnen Waldelemente darzustellen, ganzheitliche Zusammenhänge
zu vermitteln, angefangen von dem "Wunder Waldboden"
bis hin zum heimeligen Knistern eines Holzfeuers im Kamin,
wer kann es besser als ein Förster? Diese Eindrücke
aufnehmen, umformen und damit die Erlebniswelt des Kindes
bereichern, wer kann es besser als Kindergarten und Schule?
Betrachten wir unser Tun als Investition in die Zukunft. Denn
die nachfolgende Generation ist Erbe unseres Handelns.
Inhalt:
Einführung in das Thema
- Warum Waldpädagogik?
- Ziele und Grundbotschaften
Aus dem
Blickwinkel der ErzieherInnen
- Erlebnisspiele
- Spiele zur Wissensvermittlung
- Sensitives Erleben
- Erfahrungsaustausch
Aus dem
Blickwinkel eines Kindes
- Eine Abenteuerreise durch den Wald
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